Unsere neue Apothekenerweiterung

Ab jetzt gibt es unser Vivero-Haus auch in kompakter Ausführung, perfekt für Singles, Alleinerziehende oder alle die einfach gerne ihre Ruhe genießen wollen. 
Und das alles natürlich im gewohnt hohen Vivero-Standard.

Und los geht's-Ein glücklicher zukünftiger Vivero-Haus-BesitzerEin glücklicher zukünftiger Vivero-Haus-Besitzer Zoom
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Und los geht's

wir starten ein neues Bauvorhaben.

Anfang Mai starteten wir mit unserem Bauvorhaben in der schönen niederösterreichischen Gemeinde A.
Hier soll bis Herbst 2020 ein Haus ganz besonderer Art entstehen.

Das Ziel lautete: den bereits vorhandenen Grund so effizient wie möglich ausnutzen um so eine Erweiterung der bereits bestehenden Apotheke des Bauherren zu errichten. 

Arbeit und Privatleben so nah nebeneinander führen zu können, ohne das eines von beiden Überhand nimmt, stellt hierbei eine besondere Herausforderung dar. Da wir aus Baurechtlichen Gründen beide Einheiten in einem Gebäude zusammenfassen mussten, lag es uns bei der Planung besonders am Herzen trotzdem eine klare gestalterische Trennung beider Einheiten einzuplanen. 


Jetzt ist es amtlich unser Vivero Haus ist jetzt auch als Gewerbebau erhältlich! Mit seinem ökonomischen Grundriss und seiner energieeffizienten Bauweise ist man mit diesem Haus für jede Lebenslage bestens gerüstet! 
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Die Erdarbeiten-Die Erdarbeiten beginnenDie Erdarbeiten beginnen Zoom
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Die Erdarbeiten

Der erste Schritt in Richtung Traumhaus beginnt für alle zukünftigen BauherrInnen mit dem Spatenstich als symbolischen Beginn der nahtlos anschließenden Erdarbeiten.

Die Erdarbeiten unserer Baustellen übernimmt im Regelfall die Firma Swietelsky AG
Filiale Hoch- und Industriebau Steyr, Standort Gaflenz. Diese kümmert sich dann um die Aufschließung des Grundstückes falls diese noch nicht erfolgt sein sollte, um den Aushub und den anschließenden Abtransport des angefallenen Erdreichs. Aber auch Angelegenheiten wie Kelleraushub, Geländeabtrag, Straßen- und Leitungsbau werden bei Bedarf von ihnen übernommen.
Je nach Untergrund belaufen sich die Kosten des Aushubes auf ca. 14-21 Euro pro m³ Erdreich. Zu beachten sind hier jedoch die verschiedenen Bodenklassen, da hier manche einer aufwendigeren Nacharbeit bedürfen als andere.

Unter Bodenklasse versteht man in Österreich die Einteilung des Bodens hinsichtlich seiner Lösbarkeit, wobei zwischen 7 verschiedenen Klassen unterschieden wird. 

Im Allgemeinen sollte ein Bodengutachten, welches die Bodenklasse bestimmt, bereits vor Kauf des Grundstückes bereits vorliegen um unangenehme Überraschungen vermeiden zu können. Folgende Bodenklassen sind in Österreich anerkannt.

  • Bodenklasse 1: Oberboden (Mutterboden, Humus, Zwischenboden)
  • Bodenklasse 2: wasserhaltender, fließender Boden (Schöpfboden)
  • Bodenklasse 3: leicht lösbarer Boden (loser Boden)
  • Bodenklasse 4: mittelschwer lösbarer Boden (Stichboden)
  • Bodenklasse 5: schwer lösbarer Boden (Hackboden)
  • Bodenklasse 6: leicht lösbarer Fels (Reißfels) und Schrämboden
  • Bodenklasse 7: schwer lösbarer Fels
Je nach Region unterscheiden sich die Bodeneigenschaften voneinander. Ist die oberste Schicht erst einmal abgetragen lässt sich anhand einiger einfacher Kniffe erkennen um welche Bodenart es sich handelt.

Weist der Boden, der zum Vorschein kommt einen sehr hohen Wassergehalt auf so wird es sich hier mit großer Wahrscheinlichkeit um die Bodenklasse 2 handeln. Hier kann der mineralische Boden einen Wassergehalt von 65 – 80 % aufweisen. Ein Beispiel dafür wären Faulschlamm, Schlick, Seekreide, oder zersetzte Torfschluffe.

Stößt man jedoch vereinzelt auf kleinere Mengen Gestein oder Schotter im Erdreich so handelt es sich wahrscheinlich um die Bodenklasse 3, jedoch darf der Gesteinsanteil nicht mehr als 30 % betragen. Hier wären Flugsand, Ausand, Flusssand, Flussschotter und unverfestigter Terrassenschotter als Beispiele zu nennen. Diese Bodenklasse lässt sich bei händischer Arbeit noch leicht mit einer Schaufel bearbeiten.

Kommt unter dem Oberboden ein eher fester, aber leicht lösbarer, feinkörniger und lehmhaltiger Boden zum Vorschein handelt es sich um die Bodenklasse 4. Hier sind Hangschutt, Murenschutt, lehmiger Schotter, lehmiger Sand und Kies, Lehm, Löss, Aulehm, Verwitterungslehm, Lösslehm und trockene Seetone als Beispiele zu nennen. Dieser Boden lässt sich nicht mehr so leicht abtragen wie die Bodenklassen 1-3, eine händische Bearbeitung ist aber dennoch möglich.

Weißt der Boden einen hohen Anteil an groben Gestein und eine relativ fest ausgeprägte Dichte auf, könnte es sich hier um die Bodenklasse 5 handeln. Beispiele hier wären Geschiebelehm, verkitteter Terrassenschotter, Tegel, Geröll und Moräne.

Finden sich unter der obersten Bodenschicht größere Fels- und Gesteinsanteile welche nur vereinzelt durch Anteile der Bodenklassen 2-5 durchbrochen werden so handelt es sich um die Klasse 6. Diese Bodenklasse findet sich häufig in gebirgigen Gebieten wieder. Danke seiner festen Beschaffenheit eignet sich dieser Boden sehr gut für Fundamente. Beispiele für diese Bodenklasse sind Phyllit, Tonmergel, Schlier, chemisch verfestigte Moräne und Blockwerk.

Sollte man beim Aushub auf Gestein mit sehr hoher Dichte und Festigkeit stoßen welches sich mit normalen Hilfsmittel nicht mehr bearbeiten lässt handelt es sich um die Bodenklasse 7. Auch dieser Boden eignet sich sehr gut für die Fundamente eines Hauses jedoch ist der Abbau des Bodens sehr aufwändig und mit erhöhten Kosten verbunden. Ein Keller kann hier nur gebaut werden, wenn vorher gesprengt wird. Beispiele hier sind Gneis, Granit, Kalkstein, Sandstein und Konglomerat.

Sind die Erdarbeiten abgeschlossen kann das Schnurgerüst gespannt werden, welches die Äußere Begrenzung des Gebäudes darstellen soll. Mithilfe des Schnurgerüsts kann dann im weiteren Verlauf des Baugeschehens auch die Gebäudehöhe ermittelt werden.
{c_qp_statement_title9}-Beginn der Fundamentierungsarbeiten

Lüftungsanlagen-
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Lüftungsanlagen

Richtig Lüften will gelernt sein!

Gerade bei modernen Häusern ist es nicht so leicht die richtige Balance der Lüftungszeiten zu finden, denn durch ihre gedämmten und Luftdichten Hüllen findet hier fast kein automatischer Luftaustausch mehr statt, wie wir es aus Altbauten gewohnt sind.

Wo es früher also noch ein wenig ziehen durfte ist heute alles dicht und wer nicht regelmäßig und ausreichend lüftet läuft Gefahr, dass sich Schimmel in den Innenräumen ausbreitet, wer jedoch zu lange lüftet bei dem werden sich die Heizkosten im Winter nach oben schrauben.

Hier können innovative Lüftungssysteme Abhilfe schaffen.

Sie führen den Räumen frische Luft von außen zu und saugen gleichzeitig die verbraute Luft aus den Räumen ab. So kontrolliert sie den Luftaustausch im gesamten Haus und sorgen durchgehend für optimale Luftqualität im Haus.
Vor allem für Allergiker kann eine Lüftungsanlage angenehme Abhilfe vor lästigen Pollen und Staubpartikeln schaffen. Durch den konstanten, automatischen Luftaustausch können die Fenster auch im Hochsommer, nach Belieben geschlossen bleiben. So können Pollen und Staub schwerer von außen ins Haus gelangen und man hat zumindest zu Hause Ruhe vorlästigen Allergieerscheinungen.

Regelmäßige Wartung ist das um und auf jeder Lüftungsanlage!

Jede Lüftungsanlage ist mit einem Filter ausgestattet dieser muss unbedingt regelmäßig gewechselt werden. Versäumt man den Filtertausch, so können sich im inneren Milben einnisten, welche sich dann im Zuge des Lüftungsvorganges in den Wohnräumen verteilen.
Ansonsten sind Lüftungsanlagen aber eher pflegeleichte Zeitgenossen. Sie verursachen dankt ihrer niedrigen Luftstromgeschwindigkeit kaum Zugluft und sind dabei auch absolut leise. Die Lüftungsanlagen selbst werden zumeist im Haustechnikraum oder wenn vorhanden im Keller des Hauses installiert und die Rohre, welche die Räume mit Luft versorgen, werden schalldicht verkleidet.

Eine Investition, die sich auszahlt!

Die Anschaffung einer Lüftungsanlage kann je nach Größe des Gebäudes bei Einfamilienhäusern bis zu 8000,- kosten. Das mag einem auf den ersten Blick doch recht viel erscheinen, aber rechnet man sich das auf die Nutzungsdauer auf und zieht dann die eingesparten Heizkosten ab wir man schnell merken das es sich durchaus bezahlt macht.

Die meisten modernen Lüftungssysteme verfügen über eine integrierte Wärmerückgewinnung. Das ist nicht nur eine effiziente Art Geld zu sparen, es schont auch die Umwelt, da die eingebauten Wärmetauscher die vorhandene Wärme der verbrauchten Luft speichern und damit die Luft welche zugeführt werden soll wieder auf die gleiche Temperatur erwärmen.

Welche Arten von Lüftungsanlagen gibt es?

Zum einen gibt es die sogenannten zentralen Lüftungsanlagen. Sie werden an einem Ort, zumeist im Keller oder Haustechnikraum, installiert und von dort aus werden zentral alle Räume des Hauses belüftet und die Lüftungsanlage gesteuert.
 
Die alternative hierzu wäre die dezentrale Lüftungsanlage. Sie wird hauptsächlich in Räumen verwendet, welche sich manuell nur schlecht oder gar nicht lüften lassen. Die dezentrale Lüftungsanlage ist ein in sich unabhängiges System welches je nach Raum individuell angepasst werden kann. So kann zB. auch ein WC ohne Fenster wie man es in älteren Gebäuden oft vorfindet optimal belüftet werden.   

Übrigens verfügen unsere Vivero-Häuser immer über die besten Möglichkeiten eine Lüftungsanlage einzubauen. Hier vertrauen wir auf die innovativen Systeme der Firma Pichler- Luft welche sich mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Lüftungstechnik nicht nur in Österreich einen hervorragenden Ruf aufgebaut haben.


Falls du nun neugierig geworden bist ob sich ein Lüftungssystem auch für dein künftiges Bauvorhaben lohnen würde, melde dich gerne jederzeit bei uns, dein Vivero Team steht dir mit Rat und Tat zur Seite.
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Warum Holz-StelzenfundamentStelzenfundament Zoom
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Warum Holz

Unsere Bodenplatten werden passend zu unserem Holzbaustandard meist als Holzriegelkonstruktion ausgeführt. 
Doch warum Holz? Geht das, überhaupt? Diese Frage wird uns immer häufiger gestellt.

Nun, wie bei so vielen Dingen in der Baubranche liegt auch hier der "Teufel" im Detail. Gerade bei den unteren Bereichen eines Hauses, Stichwort Bodenplatte, setzten viele auf die altbewehrte Stahlbeton Variante. Holz als Alternative wird hier schnell wieder verworfen. Denn der berühmt, berüchtigte Feuchtigkeitsschaden kreist hier bei den meisten Bauherren fast automatisch im Kopf herum. 
Dabei ist das Holz als Werkstoff in der Baubranche dem Beton in vielerlei Hinsicht überlegen. Holz wird als nachwachsender Rohstoff bereits seit Jahrtausenden als Baustoff eingesetzt, es handelt sich hier also keineswegs um eine neuartige Modeerscheinung, zudem verwenden wir bei Vivero ausschließlich heimische Hölzer um die Transportwege von der Bereitstellung, Aufbereitung bis zum Einsatzort so kurz wie möglich zu halten

Unsere Streifenfundamente bilden aber nicht nur eine sichere Auflage für die Holzbodenplatte, sie ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Ortbetonfundament sowohl Ressourcen- als auch CO2-freundlich. 

Durch die individuell angepasste Auflagefläche kann bei einem Streifenfundament bis zu 60% an Beton eingespart werden. Ein weiterer Vorteil dieser Fundamentierungsart ist, dass sie leicht als Eigenleistung erbracht werden kann, da für die Herstellung kein so großes technisches Fachwissen benötigt wird als bei einem herkömmlichen Plattenfundament.
Diese Einsparung macht sich auch in finanzieller Hinsicht bemerkbar und ist für sparsame Bauherren eine angenehme Option sich selbst ins Baugeschehen mit einzubringen.   

Hier kommt es also wieder mal auf ausgeklügelte Details und das richtige Know- How an! Denn der Fachmann weiß was es zu beachten gilt.

Um einen möglichen Feuchtigkeitsschaden zu verhindern, ist es lediglich nötig die Holzkonstruktion vom Erdreich fernzuhalten. Das Bauholz an sich ist bei seiner Verwendung bereits vollständig getrocknet. Einer zusätzlichen chemischen Behandlung am Holz bedarf es hier nicht um Schädlinge, Schimmelpilz und Co. fernzuhalten. Um die ganze Konstruktion vom Erdreich abzuheben, verwenden wir sogenannte Streifenfundamente mit Fundamenthals, auf welchen die Holzbodenplatte einfach aufgelegt werden kann. Der Fundamenthals besteht aus Betonschalsteinen, welche ineinander mit einem Bewehrungseisen verbunden werden. Die Schalsteine werden ganz einfach mit Beton ausgefüllt und mit einem Betonrost verschlossen. Anschließend werden die Zwischenräume mit Schotter aufgefüllt.

Trotz seines geringen Eigengewichtes hat Holz eine hohe Zug- und Druckfestigkeit und eignet sich somit optimal für unsere Bodenkonstruktion.

Den Kern der Bodenplatte bildet passend zum Vivero-Haus eine Holzriegelkonstruktion mit Zellulosedämmung. Die Oberseite wird mit OSB-Platten verkleidet, Die Unterseite mit Weichfaserplatten. Diese Platten eigenen sich dank ihrer Biegefestigkeit, Formstabilität und hohen Wärmespeicherfähigkeit besonders gut für unsere Bodenplatte.
Zudem ist die OSB-Platte Diffusionsdicht, das bedeutet sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Konstruktion. Die Weichfaserplatte bildet den diffusionsoffenen Anschluss an der Außenseite der Konstruktion. Eine diffusionsoffene Bauweise hilft Schimmelbildung im inneren der Konstruktion zu verhindern, denn je dichter ein Baustoff ist, desto schwerer kann die durch Temperaturschwankungen verursachte Umgebungsfeuchte abtransportiert werden.
{c_qp_statement_title9}-Innenleben der Konstruktion

Holz, ein echter alles Könner!-GrundkonstruktionGrundkonstruktion Zoom
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Holz, ein echter alles Könner!

Ein Naturtalent mit langer Tradition. 

Holz hat sich als natürliches und regionales Baumaterial seit Jahrhunderten bewährt. Bereits in frühester Zeit wurde das Holz als einer der wichtigsten Baustoffe angesehen. Es eignet sich durch seine bauphysikalischen Eigenschaften nicht nur für robuste Bauteilkonstruktionen, seine angenehme und natürliche Oberfläche trägt auch zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.
Holzbauten erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und das zurecht. Als nachwachsender Rohstoff ist das Holz fast überall und immer verfügbar und trägt durch seine kurzen Transportwege zum Umweltschutz bei. Im Vergleich zu eine herkömmlichen Ziegelhaus wiegen die Holzbauteile mit ihrem erstaunlich geringen Eigengewicht um bis zu 169 Tonnen weniger.
  • Holzhaus ca. 18 t
  • Ziegelhaus 187 t
Ebenso nicht außer Acht zu lassen ist ihre Fähigkeit Kohlendioxid aus der Luft zu Filter und zu speichern, so bindet 1 m³ verbautes Holz die beachtliche Menge von ca. 1 Tonne CO2.
Der dadurch aufgenommene Kohlenstoff kann so über Jahre hinweg gebunden werden, was wesentlich zur Reduktion von Treibhausgasen beträgt. Selbst bei seiner Endverwertung setzt Holz nur so viel Kohlendioxid frei, wie es während seiner Lebenszeit aufgenommen hat, ein echter Klimaaktivist so zu sagen.

Dank seiner mit Luft gefüllten Zellen ist das Holz ein ausgezeichneter Wärmedämmer und trägt dadurch schon enorm zur Energieeinsparung bei. Dank seines hohen Vorfertigungsgrades reduziert sich die Bauzeit auf ein Minimum, da auch bei Schlechtwetter alle Bauteile vorab in der Halle gefertigt werden können. Zudem entfallen die herkömmlichen Trocknungszeiten wie wir sie von Ziegelbauten kennen.

Auch Eigenleistungen können im Holzbau leicht erbracht werden, je nach Know-How der BauherInnen kann auch hier einiges an Budget eingespart werden. So können Beispielsweise beim Holzriegelbau die OSB-Platten im Innenraum leicht selbst montiert werden, auch die Gipskartonplatten können von den Bauherren ganz einfach angebracht und verspachtelt werden.

Holz tut gut!

Und zwar nicht nur der Umwelt. Holz als Baustoff sorgt für ein gesundes Raumklima und schützt Körper und Geist vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Ein echter Allrounder. Der Holzriegelbau.

Je nach Konstruktionsweise unterscheidet man hier zwischen Skelett- und Ständerbauweise. Hierbei wir die tragende Grundkonstruktion jeweils aus Holzbalken angefertigt. Bei der Skelettbauweise handelt es sich hierbei aber um ein Stützensystem, also um eine Weiterentwicklung des traditionellen Fachwerkhauses, sie eignet sich vor allem für große Hallenbauten.  
Bei der Ständerbauweise handelt es sich um eine gesamt beplankte Wandkonstruktionen, welche vorab im Werk vorgefertigt werden.

Unsere Konstruktion 

Unsere Vivero- Häuser werden ganz klassisch in Holzriegelbauweise angefertigt. Die Zwischenräume der Holzständer werden mit Zellulosedämmung ausgeblasen, um eine optimale Wärmedämmung zu gewährleisten. Die Außenseite wird mit einer Holzfaserdämmplatte verkleidet darauf kann dann ganz nach Belieben entweder ein Putzgrund oder eine Holzschalung angebracht werden. Hier sind dem Gestalter keine Grenzen gesetzt, auch Metallverkleidungen oder Heraklithplatten lassen sich ganz einfach an der Konstruktion anbringen.

An der Innenseite wird unsere Konstruktion dann mit OSB-Platten und Gipskartonplatten verkleidet, um zu verhindern das Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringt. Gleichzeitig tragen die Gipskartonplatten aber auch noch ihren Teil zum Brandschutz in den Innenräumen bei.

Ein großer Vorteil des Holzriegelbaus ist die einfache Installation von Elektro und Sanitäranlagen. Im Vergleich zum herkömmlichen Ziegelbau muss hier viel weniger bis gar nicht auf der Baustelle gestemmt werden, um Leitungen und dergleichen verlegen zu können. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Bauelemente können die Installationsarbeiten gleich nahtlos nach Montage der Wände beginnen.  

Von Rohbau bis Schlüsselfertig sind unsrem bei Holzriegelbau-System alle Ausbaustufen möglich. Auch nachträgliche Änderungen und anpassbarer Wohnbau sind hier kein Problem. Dank der Flexibilität der unserer Holzmodule passt sich das Vivero-Haus jeder Lebenslage an.



{c_qp_statement_title9}-Vom Wald zum Wohnraum, hier wächst ein Zuhause.

Weiter geht's in schwindel erregenden Höhen-AttikaAttika Zoom
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Weiter geht's in schwindel erregenden Höhen

Ein Haus viele Möglichkeiten

Unsere Vivero Häuser werden im Normalfall mit einem Flachdach konstruiert, jedoch liegt die Wahl der Dachform ganz in der Hand der künftigen Bewohner.
Bevor man sich hier jedoch für ein Flachdach oder doch für ein klassisches Satteldach entscheidet sollte man über einige grundlegende Dinge Bescheid wissen.

Gut zu wissen!

Der wohl größte Faktor bei der Wahl der Dachform ist wohl die Optik des Gebäudes. Wer hier welche Präferenzen hegt, bleibt ganz den zukünftigen Hauseigentümern überlassen. Denn egal für welche Variante man sich entscheidet, ein Vivero- Haus bleibt immer ein richtiger Hingucker.
Lässt man die optischen Gründe dann doch mal außer Sicht, so wird man schnell merken das ein Flachdach viele Vorteile bietet. Man spart sich hier gut 50 % Prozent an Materialkosten im Vergleich zu einem Steildach ein. Das kann gerade bei einem kleinen Budget, einen großen Unterschied bewirken. Die eingesparten Mittel können von den Bauherren so gezielt an anderen Stellen eingesetzt werden.

Ein Dach viele Möglichkeiten.

Auch die durch hier gewonnene Fläche am Dach kann optimal genutzt werden. Ob für eine Photovoltaikanlage, als Standort für die Wärmepumpe, oder für eine großzügige Dachterrasse, auf dem Flachdach findet sich sicher ein Platz. Und sind wir uns doch mal ehrlich wer hätte denn nicht gerne eine eigene Dachterrasse, um gemütlich seinen Tag ausklingen zu lassen?  
Zudem ist die sonst eher aufwendige Wartung besagter Anlagen auf einem flachen Untergrund um einiges leichter, so können Reparaturen und Serviceleistungen ohne großen, zusätzlichen Aufwand vorgenommen werden.

Eine Frage des Platzmanagements.

Das es bei Häusern mit Flachdach keinen Dachraum gibt kann sowohl als Vor- als auch als Nachteil angesehen werden. In einer Gesellschaft, die immer mehr danach verlangt unsere Lebensräume so minimalisiert wie möglich auszugestalten, stellt sich die Frage ob dieser zusätzliche Raum denn auch wirklich nötig ist. Denn um einen Dachraum nutzen zu können, muss dieser zuvor ausgebaut und Brandtechnisch gesichert werden. Hier entstehen wieder zusätzliche Aufwände, welche an anderer Stelle vielleicht besser aufgehoben wären.

Der Fachmann weiß worauf es ankommt!

Konstruktiv unterscheidet man hier zwischen drei verschiedenen Arten von Flachdächern, das Warmdach, das Umkehrdach und das Kaltdach.
Die sogenannten Warmdächer setzten sich von außen nach innen zusammen aus einer
  • Dachabdichtung,
  • der Wärmedämmung,
  • einer Dampfsperre,
  • einer Ausgleichschicht und der
  • Tragkonstruktion (Holz, Stahl, usw.).
Wie man dem Aufbau schon entnehmen kann wird hier auf eine Hinterlüftung, des Daches komplett verzichtet. Jedoch bildet sich im inneren von Gebäuden immer Feuchtigkeit welche nach außen abtransportiert werden muss, da es hier an der entsprechenden Feuchtigkeitsentlüftung fehlt, sammelt sich die Feuchtigkeit an und in der Decke an, denn durch die Dampfsperre an der Oberseite kann sie ja nicht entweichen.  
Das Umkehrdach bildet die Konstruktive Umkehrung des Warmdaches. Sein Aufbau stellt sich wie folgt dar,
  • Kies oder Begrünung,
  • Wärmedämmung,
  • Dachabdichtung,
  • Dampfsperre,
  • Ausgleichsschicht und
  • Tragkonstruktion (Holz, Stahlbeton, usw.).
Unsere Vivero-Häuser werden ausschließlich mit Kaltdächern konstruiert, deren Aufbau in Grundzügen stellt sich folgendermaßen dar:
  • Kies oder Begrünung,
  • Dachabdichtung (EPD- Folie),
  • diffusionsoffene Schicht,
  • Hinterlüftung,
  • Winddichtung,
  • Dampfsperre oder Dampfbremse (OSB- Platte),
  • Tragkonstruktion (Holzriegelkonstruktion mit ISOFLOC Wärmedämmung)
Die Hinterlüftungsfläche des Kaltdaches setzt zwar einen höheren Aufbau voraus und ist auch preislich im Schnitt teurer als das Warmdach, jedoch kann mit ihrer Hilfe der nötige Feuchtigkeitstransport aus der Konstruktion erfolgen. Als Dampfbremse an der Unterseite der Konstruktion verwenden wir eine sogenannte PE- Folie (Polyethylen Folie), sie verhindert dank ihrer Wasserdichten Oberfläche, das Feuchtigkeit von der Hinterlüftung in die wärmegedämmte Schicht der Konstruktion eindringen kann.

Bei der Auswahl der Richtigen Dachform für dein Bauvorhaben solltest du dich am besten von einem Fachmann noch einmal explizit über sämtliche Vor- und Nachteile der verschiedenen Dachformen aufklären lassen.



{c_qp_statement_title9}-ein traumhafter Ausblick

Boden- und Deckenaufbau-Sichtbalken im InnenraumSichtbalken im Innenraum Zoom
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Boden- und Deckenaufbau

Durchgeplant vom Fundament bis unters Dach.

Niemand beschäftigt sich gerne mit lästigen Details wie Decken- und Bodenaufbauten wenn es so viel schönere Entscheidungen zu treffen gibt, die Wahl des Boden Bodenbelags oder der Farbe der Küchenfronten zum Beispiel und doch sollte man sich die Zeit nehmen sich hier ausreichend Beraten zu lassen. Schließlich will man ja auch lange Freude an seinem Haus haben, richtig?

Gut zu wissen!

Die Aufbauten unserer Bodenkonstruktionen variieren je nachdem ob man sich für ein Plattenfundament oder doch lieber für Streifenfundamente entscheidet.
Bei einem Plattenfundament setzt er sich von oben nach unten wie folgt zusammen:
  • Bodenbelag
  • Estrich
  • Trittschalldämmplatte
  • wärmedämmende Beschüttung
  • Feuchtigkeits- Isolierung
  • Stahlbeton- Fundamentplatte
  • Rollierung
Bei einem Plattenfundament kann der Aufbau ganz einfach gehalten werden. Unter die Betonplatte wir zunächst eine Rollierung aufgeschüttet. Diese bildet die sogenannte kapillarbrechende Schicht, das bedeutet hier wird Schotter als Ausgleichschicht aufgetragen, dafür sollten mindestens 15 cm eingeplant werden. Die Rollierung dient gleichzeitig als eine Art Sperre welche, die kapillare Weiterleitung von Bodenfeuchtigkeit oder Grundwasser in die Konstruktion unterbricht. Hier denkt sich der Laie nun wahrscheinlich, halt Stopp Feuchtigkeit aus dem Erdreich, sollte Beton nicht dicht sein?  Ja aber nur wenn es sich dabei um eine weiße Wanne handelt. Diese kommt vor allem bei Unterkellerten Gebäuden zum Einsatz und muss an der Außenseite mit einer Dämmschicht versehen werden. Durch diese Dämmschicht und den verwendeten WU-Beton neigt eine weiße Wanne nur zu sehr geringer Rissbildung. Bei normalen Stahlbeton- Fundamente liegt aber, Rissbildung bis 0,1 mm ganz im Rahmen, mehr sollte es dann aber auch nicht sein.

Es hat sich "bewehrt" 

Die Stahlbeton-Fundamentplatte wird wie der Namen schon verrät durch Bewehrungseisen verstärkt, diese halten die Platte auch bei aufkommendem Druck aus dem Erdreich zusammen.
Auf dem Fundament wird eine Feuchtigkeitsisolierung benötigt, da durch die Rissbildung, Wasser in die Konstruktion eindringen könnte. Wir verwenden hier entweder eine Bitumen-Pappe, welche auf die Bodenplatte aufgeflämmt wird oder eine Spritz-Isolierung auf Bitumenbasis.
Ist die Bitumen-Pappe fertig aufgeflämmt kann die Wärmedämmende – Beschüttung, wir verwenden hier eine Trockenschüttung aus Blähtonkügelchen von Liapor, installiert werden. Diese verfügt über einen besonders guten Wärmeschutz und verhindert so zusätzlich das Eindringen von Kälte aus dem Erdreich.
Darüber wird eine Trittschalldämmplatte, bei uns handelt es sich um eine Steinwollplatte, verlegt welche als Trennschicht zum drüber liegenden Estrich dient.
Der Estrich bildet die Grundlage für den später folgenden Bodenbelag. Hier spricht man auch von einem sogenannten „schwimmenden Estrich“, da dieser auf der Dämmschicht liegt und keine unmittelbare Verbindung zu angrenzenden Bauteilen hat. Von einem Heizestrich spricht man, wenn im Estrich oder darunter die Leitungen der Fußbodenheizung verlegt werden. Der Estrich dient hier als Wärmeträger, der diese dann nach oben hin an den Raum abgibt.
Bei einem Streifenfundament kommt wieder unsere klassische Holzriegelkonstruktion zum Einsatz wie bereits bei den Fundamenten beschrieben setzt sich diese von oben nach unten wie folgt zusammen:
  • Bodenbelag
  • Estrich
  • Alu-Folie
  • Trittschalldämmplatte
  • Schüttung
  • OSB- Platte
  • Zellulose- Dämmung
  • Konstruktion
  • Weichfaserplatte
Mittendrinn statt nur dabei!

Bei Zwischendecken kann man sich im Holzriegelbau zwischen zwei Varianten entscheiden. Entweder man wählt eine klassische ebene Deckenansicht oder aber man entscheidet sich für sichtbare Deckenbalken. Aus bautechnischer Hinsicht setzt sich eine Zwischendecke mit sichtbaren Deckenbalken wie folgt zusammen:
  • Bodenbelag
  • Estrich
  • Alu- Folie
  • Trittschalldämmplatte
  • Schüttung
  • PE- Folie
  • Holz gehobelt
  • Konstruktion
Welche Variante man wählt hat wohl hauptsächlich optische Einflüsse. Entscheidet man sich für die Sichtbalken so hat man hier die Möglichkeit in den Balken LED- Strips einzufräsen. Der vermehrte Einsatz von Holz im Innenraum, in Kombination mit verschiedenen Beleuchtungselementen, verleihen dem Raum ein natürliches und modernes Raumgefühl.
Entscheidet man sich für eine homogene Deckenoberfläche so hat man die Möglichkeit die Decke nach belieben zu verputzen und passend zu den Wänden weiß zu streichen. Auch hier kann der gezielte Einsatz von Beleuchtungselementen dem Raum ein ganz besonderes Raumgefühl verleihen.
{c_qp_statement_title9}-Dachkonstruktion

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